Gravel verbindet das Tempo des Rennradfahrens mit dem Abenteuer der Erkundung abseits des Asphalts. Eine einzige Ausfahrt kann glatten Asphalt, festen Schotter, losen Kies und Waldwege umfassen, die jeweils feine Anpassungen der Technik verlangen.
Reifenwahl und Druck
Reifen sind der größte Faktor für Komfort und Grip im Gravel. Breitere Reifen (38 bis 50 mm) bei niedrigerem Druck schweben über losem Material, statt es zu durchschneiden. Ein guter Ausgangspunkt sind 2,5 bis 3,5 bar je nach Fahrergewicht und Gelände.
- Tubeless-Aufbauten verringern das Risiko von Durchschlägen auf steinigen Wegen.
- Das Profil zählt: feines Profil für harten Untergrund, grobe Stollen für Schlamm.
- Senke den Druck bei Nässe um 0,2 bar für mehr Traktion.
- Führe ein Reparaturset und eine Minipumpe für unterwegs mit.
Körperposition auf losem Untergrund
Im Gravel lockere den Griff und lass das Rad unter dir arbeiten. Halte das Gewicht zentriert, die Ellbogen locker und blicke nach vorn statt direkt vor das Rad auf den Boden. Kurzes Aufstehen in ruppigen Abschnitten lässt das Rad seine eigene Linie finden.
Navigation und Routenplanung
Gravelrouten sind oft nicht ausgeschildert. Ein GPS-Computer mit Offline-Karten ist unverzichtbar. Lade Routen vor der Fahrt, markiere Wasserquellen und Ausstiegspunkte und sage jemandem deine voraussichtliche Rückkehrzeit.
Die Gravel-Community schätzt Eigenständigkeit und Entdeckergeist. Nimm das gemächlichere Tempo an, halte für Ausblicke an und behandle jede Ausfahrt eher als kleines Abenteuer denn als Wettlauf gegen die Uhr.
Siehe auch
GravelroutenFinde Abenteuer auf gemischten Untergründen. Forstwege, Feldwege und malerische Schotterpfade zur Erkundung jenseits des Asphalts.
